Kinder und Jugendliche

Die Erziehungsaufgaben von heute stellen Eltern vor große Herausforderungen. Es gibt Phasen konflikthafter Spannungen.

Um Entlastung für Sie und ihre Familienmitglieder zu erfahren, stehe ich Ihnen gerne mit meiner langjährigen Erfahrung in der therapeutischen Begleitung von Kindern und Jugendliche und deren Erziehungsberechtigten zur Verfügung.

In der Psychotherapie für Kinder im Vorschul- und Volksschulalter ist das Spiel als Ausdruck für die innere Wirklichkeit zentral.

Bei älteren Kindern, ca. ab 10 Jahren gewinnt das Gespräch an größerer Bedeutung und die Technik des „Imaginierens“ der Katathym Imaginativen Psychotherapie (KIP) kann zur Anwendung kommen. Dabei werden in phantasierten Bildgeschichten innere Konflikte und belastende Probleme thematisiert und dafür Lösungen gefunden. Dazu kommt die Möglichkeit, Instrumente aus weiteres Ausdrucksmittel für emotionale Spannungen zu nutzen. Weiters werden altersgerechte Spiele und kreative Materialien verwendet.

Für die positive Entwicklung einer Kinderpsychotherapie ist die Einbindung des familiären Umfeldes sehr wichtig. Es werden deshalb regelmäßig Gespräche mit den Erziehungsberechtigten geführt.

Die Pubertät ist eine für alle Beteiligten anstrengende Übergangszeit von der Kindheit zum Erwachsensein. Sie ist gekennzeichnet durch Veränderungen auf vielen Ebenen: körperlich, hormonell, intellektuell - aber auch soziale Kompetenzen und das Gefühlsleben sind im Umbruch. Gleichzeitig stehen Jugendliche vor vielfältigen Entwicklungsaufgaben wie dem Finden der eigenen Identität, Ausbildungs- und Berufsentscheidungen und der Aufbau reifer Beziehungen zu Gleichaltrigen.

Wenn zu diesen entwicklungsbedingten Belastungen noch weitere hinzukommen, wie:

  • Konflikte durch familiäre Veränderungen/Scheidung/Trennung/Neue Patchworksituation  (zurückliegend oder aktuell)
  • Mobbing

reagieren Jugendliche mit auffälligen Verhaltensweisen wie:

  •          Schulproblemen bzw. Schulverweigerung
  •          Kontaktproblemen
  •          Störungen im Essverhalten
  •          Schlafstörungen
  •          Selbstschädigendes Verhalten (Ritzen, extremer Rückzug,…)
  •          Störungen im Sozialverhalten (Aggressivität,…)
  •          Suchtverhalten 

Wenn Ihr Kind eines dieser Verhaltensweisen zeigt, zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren. Wir können abklären, ob es sich um eine entwicklungsbedingte Krise handelt und eine beratende Unterstützung ausreicht oder ob für eine Verbesserung der Situation bzw. Befindlichkeit der/s Jugendlichen ein therapeutisches Setting notwendig ist.

Jugendliche ab 14 Jahren können auch ohne Zustimmung der Eltern eine Psychotherapie machen. Es muss jedoch eine Vereinbarung über den Bezahlungsmodus getroffen werden.

Da es in der Pubertät um die Entwicklung der Eigenständigkeit geht, findet der Kontakt zu den Erziehungsberechtigten deshalb in geringerem Ausmaß als in der Kinderpsychotherapie statt und die Gespräche im Beisein des Jugendlichen.